Am 16. April versammeln sich die Schüler der 5. Klassen wie immer zum Unterricht, doch diesmal ist viel Aufregung im Raum. Anstelle der gewohnten Tischreihen erwartet die Klasse ein Stuhlkreis, an der Tafel hängen unterschiedliche Bilder, und statt eines Lehrers leitet die Stunde jemand, der kein Wort Deutsch spricht. Klar, dass die Schüler heute besonders gespannt sind. Was steckt also dahinter?
Dieses Ereignis ist Teil des „FranceMobil“-Programms, das im Jahr 2002 auf Basis der „Mobiklasse“ entstand. Ziel dieser beiden Programme ist es, Schülern in Deutschland und Frankreich die jeweilige Zielsprache näherzubringen und sie durch verschiedene Spiele und Wettbewerbe für diese Sprache zu motivieren.
Die Schüler unserer 5. Klassen erlebten dies in erster Hand: So lernten sie beispielsweise mehrere französische Phrasen durch ein Würfelspiel kennen oder mussten durch den Raum laufen und sich schnell einen Platz suchen, um nicht als Letzte stehen zu bleiben. Die Kinder wurden außerdem in zwei Teams aufgeteilt und mussten von verschiedenen Gegenständen den richtigen finden – nur anhand des französischen Namens.
Mit diesen und ähnlichen Aktionen animieren die Lektoren der beiden Programme bereits seit 26 Jahren deutsche und französische Schüler. Seit 2014 werden die Programme außerdem durch das Deutsch-Französische Jugendwerk (DFJW) verwaltet.
Leon Born, redigiert J. Fröhlich
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