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Erlebnisbericht vom Biber-Wettbewerb

Im letzten November habe ich beim Informatik Biber-Wettbewerb teilgenommen. Ich mag Aufgaben, bei denen es um die Lösung von Problemen geht sehr. Da meine Ergebnisse sehr gut waren, wurde ich zum Informatik-Biber-Landes-Wettbewerb nach Trier eingeladen. Am 13.06.2026 bin ich zusammen mit meinen Eltern nach Trier zur dortigen Universität gefahren, um an dem Landesentscheid teilzunehmen. Ich war sehr aufgeregt. Es waren etwa 100 weitere Schülerinnen und Schüler aus ganz Rheinland-Pfalz aus den Jahrgangsstufen 3-12 mit mir dort. Wir waren die besten aller 22.000 Teilnehmern, die in Rheinland-Pfalz mitgemacht hatten. Bei der Registrierung wurde mir erklärt, wie der Wettbewerb abläuft, bekam ich ein Namensschild und auch ein passendes T-Shirt, das ich sofort angezogen habe. Da parallel noch die „Woche der Informatik“ an der Uni stattfand haben wir uns erstmal umgesehen, bevor es losging und zur Stärkung gab es eine Tüte Pommes Frites.
Der Wettbewerb begann mit einer gemeinsamen Veranstaltung in einem großen Saal, der früher mal eine Kapelle war und immer noch so heißt. Alle Teilnehmer und ihre Eltern wurden begrüßt und es gab noch ein paar Informationen, die ich vergessen habe, weil ich so aufgeregt war. Nach der Eröffnungsveranstaltung wurden wir in Gruppen aufgeteilt und haben die Aufgaben bearbeitet. Manche Aufgaben waren leicht, andere schwieriger. Man musste oft genau nachdenken, um die richtige Lösung zu finden. Wie zum Beispiel die richtige Reinfolge bei färben von Ostereiern.
Nach dem eigentlichen Wettbewerb gab es für die Schülerinnen und Schüler der 5. und 6. Klassen einen Workshop über Spiele. Dort haben wir gelernt, mit welchen Strategien man bestimmte Spiele gewinnen kann. Das hat mir gut gefallen, weil man dabei ebenfalls logisch denken musste und es auch um Schach ging. Ich spiele sehr gerne Schach und konnte mein Wissen da miteinbringen.
Meine Eltern durften nicht dabei sein, konnten aber beim Rahmenprogramm interessanten Vorträgen zur Geschichte der Informatik an der Universität Trier und aktuellen Entwicklungen zu Anwendungen mit künstlicher Intelligenz zuhören. Ich glaube, sie haben sich nicht gelangweilt.
Danach fand die Siegerehrung statt. Diese wurde durch die Präsidentin der Uni vorgenommen. Wir alle bekamen eine Medaille. Die ersten drei einer Gruppe bekamen noch eine Urkunde.
Insgesamt hat mir der Tag in Trier gut gefallen. Besonders der Workshop und die interessanten Aufgaben haben mir Spaß gemacht. Es war eine schöne Erfahrung, an dem Wettbewerb teilzunehmen. Ich werde beim nächsten Mal bestimmt wieder mitmachen.

Katharina Erhardt, 6c

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