Was passiert, wenn junge Menschen die Freiheit erhalten, eigene Fragen zu stellen – und die Unterstützung, diesen Fragen mit Neugier, Ausdauer und Kreativität nachzugehen?
Jugend forscht 2026 hat darauf erneut eine beeindruckende Antwort gegeben.
Über viele Wochen und Monate hinweg haben unsere Schülerinnen und Schüler geforscht, experimentiert, diskutiert, verworfen und verbessert. Sie haben Rückschläge erlebt, neue Wege gesucht und gelernt, dass Forschung nicht aus fertigen Antworten besteht, sondern aus dem Mut, immer wieder neue Fragen zu stellen.
Dabei sind Projekte entstanden, die nicht nur fachlich überzeugten, sondern auch zeigten, welches Potenzial in jungen Menschen steckt, wenn man ihnen Vertrauen schenkt.
Die Bilanz dieses außergewöhnlichen Engagements kann sich sehen lassen:
• 26 Projekte gingen an den Start.
• 5 Regionalsiege
• 2 Landessiege
• 4 zweite Plätze
• 6 dritte Plätze
• 6 Sonderpreise auf Regionalebene
• Sonderpreis auf Bundesebene
Zusätzlich wurde das Max-von-Laue-Gymnasium mit dem Berdelle-Hilge-Schulpreis ausgezeichnet. Die Auszeichnung ist eine besondere Anerkennung für die kontinuierliche und erfolgreiche Förderung naturwissenschaftlicher Talente an unserer Schule.
Ein besonderer Höhepunkt war der Erfolg von Jonathan und Leopold Kammerlander. Mit ihrem Projekt „Alarm mit Köpfchen – Entwicklung eines Rauchwarnmelders, der Kinder weckt“ überzeugten sie zunächst die Jury auf Regionalebene und wurden anschließend auch auf Landesebene mit dem Landessieg bei Jugend forscht ausgezeichnet.
Darüber hinaus erhielten sie den Sonderpreis des Bildungsministeriums für eine Arbeit, die wissenschaftliche Qualität mit gesellschaftlicher Relevanz in herausragender Weise verbindet.
Auf dem Bundeswettbewerb in Herzogenaurach wurde ihr Projekt schließlich mit dem mit 500 Euro dotierten Preis für eine Arbeit auf dem Gebiet der Arbeitswissenschaft ausgezeichnet – ein großartiger Erfolg für die beiden Nachwuchsforscher und unsere Schule.
Auch Max und Jones Kew sorgten für einen besonderen Höhepunkt. Mit ihrem Projekt „Chess Assistant“ überzeugten sie die Jury des Landeswettbewerbs Jugend forscht junior bei Boehringer Ingelheim und wurden mit dem Landessieg ausgezeichnet. Damit holten sie einen weiteren Landestitel an das Max-von-Laue-Gymnasium.
Eine besondere Ehre wurde zudem Dr. Horst Ordowski zuteil. Aufgrund seiner langjährigen fachlichen Expertise und seines außergewöhnlichen Engagements wurde er von der Stiftung Jugend forscht in das Bundesjurorenteam für das Fachgebiet Chemie berufen. Diese Berufung stellt eine besondere Auszeichnung und Wertschätzung seiner Arbeit dar.
Die Bundeswettbewerbstage in Herzogenaurach waren geprägt von einer außergewöhnlich professionellen Organisation, einer inspirierenden Atmosphäre und einer großen Wertschätzung gegenüber den jungen Forschenden. Unser Team wurde dabei auch von Sven Hebestedt unterstützt, der die Schülerinnen und Schüler vor Ort begleitete.
Für sein langjähriges und herausragendes Engagement in der Talentförderung erhielt Christoph Damian den Sonderpreis für engagierte Talentförderer.
Doch bei allen Preisen und Platzierungen (–> Abschlussbericht Jufo 2026)bleibt am Ende etwas noch Wertvolleres:
Die Erfahrung, eine eigene Idee entwickelt zu haben.
Die Erfahrung, Schwierigkeiten zu überwinden und nicht aufzugeben.
Die Erfahrung, dass aus einer Frage ein Projekt und aus einem Projekt ein Erfolg werden kann.
Jugend forscht zeigt uns Jahr für Jahr aufs Neue, wie viel Kreativität, Leistungsbereitschaft und Innovationskraft in jungen Menschen steckt. Talente sind da – man muss ihnen nur die Möglichkeit geben, sich zu entfalten.
Unser herzlicher Dank gilt allen Schülerinnen und Schülern für ihren beeindruckenden Einsatz, ihre Begeisterung und ihre Ausdauer. Ebenso danken wir allen betreuenden Lehrkräften (Sven Hebestedt, Ruben Keuchel, Dr. Horst Ordowski, Sophie Hinz, Christoph Damian, Jan Hillesheim, Christiane Dietz-Keuchel und Dr. Tim Krah), Eltern, Unterstützern sowie unseren zahlreichen Partnern aus Wissenschaft und Wirtschaft, die diese Erfolge möglich machen.
Wir freuen uns schon jetzt auf Jugend forscht 2027.
Christiane Dietz
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