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Exkursion zur BASF: Chemieunterricht trifft industrielle Realität

Ein besonderer Tag für unsere Chemiekurse der Oberstufe: Die Chemie-Grundkurse der Jahrgangsstufen 11 und 12 des Max-von-Laue-Gymnasiums Koblenz unternahmen gemeinsam mit ihren Lehrkräften eine Exkursion zur BASF nach Ludwigshafen, dem größten zusammenhängenden Chemieareal der Welt.

Mit dem Bus starteten wir um 7:45 Uhr in Koblenz und erreichten das Werk pünktlich um 9:45 Uhr.

Nach der Anmeldung begann unser Besuch im BASF-Besucherzentrum.
Dort führte uns Dr. Kummer, seit über 35 Jahren bei der BASF tätig, mit großer Fachkenntnis durch die Ausstellung.
Die Schülerinnen und Schüler erhielten spannende Einblicke in zentrale Themen der modernen Chemieindustrie:
– das Verbundsystem der BASF
– Wertschöpfungsketten und Stoffkreisläufe
– innovative Materialien und Kunststoffe
– Strategien zur Nachhaltigkeit
Besonders beeindruckend: Die BASF produziert heute über 40.000 verschiedene Produkte, die weltweit in zahlreichen Alltagsanwendungen eingesetzt werden.


Werksrundfahrt durch das größte Chemiewerk der Welt.

Nach dem Besuch der Ausstellung erhielten wir BASF-Arbeitskleidung und Sicherheitshelme und starteten zur Werksrundfahrt. Während der rund 90-minütigen Fahrt über das riesige Werksgelände bekamen wir einen eindrucksvollen Eindruck der industriellen Dimensionen. Der Standort Ludwigshafen umfasst etwa 190 Produktionsanlagen, die über ein einzigartiges Verbundsystem miteinander vernetzt sind.
Ein besonderes Highlight war für unsere Chemiekurse der Blick auf die Ammoniakanlage nach dem Haber-Bosch-Verfahren – ein Prozess, den die Schülerinnen und Schüler zuvor im Unterricht kennengelernt hatten. Hier wurde sichtbar, wie sich chemische Theorie in großtechnischer Praxis wiederfindet.

Begeisterung für Chemie
Die 23 Teilnehmerinnen und Teilnehmer der Exkursion, darunter die begleitenden Lehrkräfte Alina Pritz, Dr. Horst Ordowski und Ruben Keuchel, zeigten sich beeindruckt von der Größe, Komplexität und Innovationskraft des Standorts. Viele Schülerinnen und Schüler nutzten die Gelegenheit, Fragen zu stellen und sich intensiv mit Themen wie Produktion, Nachhaltigkeit und Forschung auseinanderzusetzen.

Herzlichen Dank
– an die BASF für einen großartigen Tag
– an Dr. Kummer für die hervorragende Führung
– an den Fonds der Chemischen Industrie mit Frau Verena Weidmann für die finanzielle Unterstützung der Busfahrtkosten.

Die Exkursion hat eindrucksvoll gezeigt, wie wertvoll die Verbindung von schulischer Theorie und industrieller Praxis ist und wie faszinierend moderne Chemie sein kann.

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