Liebe Schülerinnen und Schüler, Eltern, Kolleginnen und Kollegen!
Viele neue (natürlich energieeffiziente!) Kerzenlichter schmücken in diesem Jahr unseren Weihnachtsbaum im Foyer. Gerade in den letzten Wochen, die für uns alle von besonderen Herausforderungen zwischen Notenstress und Rekordkrankenstand geprägt wurden, war der Weihnachtsbaum eine sichtbare Erinnerung daran, dass ne-ben Klausuren und Vertretungsplänen auch noch andere Dinge und Gedanken das (Schul-) Leben ausmachen und hoffentlich erhellen: Deshalb haben wir an Kerzen nicht gespart!
Was kann Schule leisten, um Schülerinnen und Schüler Unterstützung in dieser Lage zu bieten, sie also „krisenfest“ zu machen? Ich bin zunächst überzeugt davon, dass Kenntnisse, Fähigkeiten und Wissen – also all das, was Schule im Unterricht vermittelt – unverzichtbar sind, um Krisen erfolgreich zu begegnen und sie zu bewältigen. Denn nur mit diesen Grundlagen kann es gelingen, Situationen einzuordnen, Fakten zu beurteilen und Lösungen zu entwickeln. Gleichzeitig ist es entscheidend, dass Schülerinnen und Schüler sich im Schulalltag wohlfühlen und hier erleben können, dass Krisen – die es auch in der Schule gibt! – bewältigt und gelöst werden können. Ich hoffe sehr, dass beides – Lernen und Wohlfühlen – im vergangenen Jahr für die allermeisten Mitglieder unserer Schulgemeinschaft gelungen ist, und wünsche denen, wo dies nicht der Fall ist, einen besseren Start in das neue Jahr.
Gerade die Weihnachtszeit erinnert uns aber auch daran, dass nicht alles von uns gestaltet und geleistet werden kann. Wir können sicher viel für den Lernerfolg und das Wohlbefinden in unserem Schulleben tun. Alle Krisen werden wir damit nicht lösen. Es bleibt ein Teil, in dem wir auf Hoffnung und Zuversicht angewiesen sind, auch wenn die Grundlage dafür manchmal zu fehlen scheint.
Die Menschen unserer Schulgemeinschaft bringen eine Vielzahl von Religionen und Weltanschauungen mit. Dies prägt uns als Schule und ist aus meiner Sicht ein großer Gewinn. Nicht für alle hat das Weihnachtsfest dabei die Bedeutung, die ihm im christlich-abendländischen Kontext zukommt. Die Weihnachtsgeschichte vom hilflosen Kind ohne Herberge, das gegen alle Vernunft die Weltgeschichte verändert, ist jedoch zum interreligiösen Gemeingut geworden. Vielleicht entnehmen wir dem ja die Grundbotschaft, dass über unsere Leistung und Verantwortung hinaus in allen Krisen und Sorgen es richtig und wichtig ist, den Herausforderungen mit Hoffnung und Zuversicht zu begegnen.
In diesem Sinne wünsche ich uns allen ein frohes, stärkendes Weihnachtsfest sowie viel Zuversicht für das neue Jahr 2024 mit allen Krisen, die wir darin erleben und hoffentlich bewältigen werden.
Frank Zimmerschied
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