Schon die teils veränderten Titel zeigen, dass die Eingriffe in die Originale sowohl Inhalt als auch Sprache betrafen. So wurde aus Shakespeares Tragödie „Macbeth“ kurzerhand ein in der Musikindustrie verortetes „Mini-Drama“, das die Konkurrenz zweier Stars gleichfalls in Mord und Totschlag enden ließ. Modernisiert hatten die Schülerinnen und Schüler auch die Liebesbeziehung von Romeo und Julia, die zu einer homoerotischen Partnerschaft umgestaltet wurde. Bei aller Unterhaltung löste gerade dieses Stück sehr bewegende und nachdenkliche Momente aus, denn der tragische Konflikt durch fehlende Akzeptanz seitens der Eltern stand auch in dieser Fassung im Vordergrund. Das Drama „Faust“ wurde gleich zweimal aufgegriffen, was verdeutlicht, welchen „Spielraum“ (im wahrsten Sinne des Wortes) die Darstellerinnen und Darsteller in Goethes Tragödie erkannten und nutzten. So erschien Faust in der
ersten Version eher als der von Zweifeln geplagte Gelehrte, in der zweiten als ein triebgesteuerter Mensch, der sich dem Lebensgenuss hingibt. Beide Fassungen sorgten infolge komödiantischer Einlagen beim Publikum für hohe Beanspruchung des Zwerchfells!
Ein sehr gelungener Abend dank der schauspielerischen Leistungen, der Spielfreude und des Improvisationstalents der Darstellerinnen und Darsteller. Dank gilt auch allen Beteiligten, die den
Theaterabend organisiert und ihre Durchführung ermöglicht haben,
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