„Wozu brauchen Kinder noch Bücher?“, fragte die ZEIT vor einem Jahr provokant ihren Leserkreis. Darauf könnte Herr Neiser, unser scheidender Bibliothekar, vielfältige Antworten geben, hat er doch beinahe täglich unsere Schülerinnen und Schüler (und auch Kolleginnen und Kollegen) mit gedruckten Werken versorgt, sie geduldig beraten und fachlich kompetent unterstützt. Mag auch der „Coolnessfaktor“ von Büchern im Vergleich zu Smartphones und Tablets gesunken sein, als Schlüsselkompetenz behält das Lesen in der digitalen Gesellschaft seine herausragende Bedeutung.
„Vorwärts nach weit“ lautet das Motto des diesjährigen Bibliothekartags, das ein Silbenspiel von Kurt Schwitters aufgreift. Mag es zunächst seltsam klingen, so taugt es vielleicht doch auch als Motto für Ihren Ruhestand, lieber Herr Neiser! Wir wünschen Ihnen, dass Sie den neuen Lebensabschnitt in guter Gesundheit und mit Freude genießen und jetzt mehr Zeit haben, Ihren Leidenschaften, z. B. dem Theater, nachzugehen!
Jutta Bartolosch
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